Aktuelles

Startschuss für die Kompetenzentwicklung 4.0

 

Theorie trifft Praxis
Das Kick-Off Meeting des Projekt d:v:lop (Projektpartner auf diesem Bild: v.l. Hochschule Macromedia, ZLW, festo didactics, Daimler, IfU, Bosch, BDVT, Garlock, IHK Aachen)

Um mit den fortlaufenden technologischen Innovationen der Industrie 4.0 Schritt halten zu können, investieren produzierende Unternehmen seit Jahren zunehmend in die Mitarbeiterentwicklung. Digitale Kompetenzentwicklung heißt der Hoffnungsträger der Personalentwicklung der Zukunft. Nicht der Lehrer, das Medium oder etwa das Curriculum stehen im Mittelpunkt neuer Lernkulturen, sondern der Lerner selbst . Eine ganzheitliche strategische Neuausrichtung der Mitarbeiterentwicklung kann somit die Wettbewerbsfähigkeit im Kontext der Industrie 4.0 nachhaltig sichern.

 

Neue Ära arbeitsbezogener Kompetenzen

Durch die Kooperation des Instituts für Unternehmenskybernetik (IfU) mit dem Zentrum für Lern-und Wissensmanagement (ZLW) der RWTH Aachen University werden neue Vorgehensmodelle entwickelt, um dier digitalen Lernkultur und größere Medienkompetenz der Unternehmen Daimler, Garlock und 3win voranzutreiben. Am 29. Juni fand mit dem Kick-Off des BMBF geförderten Projektes  „Digitale und virtuelle Lernkulturen in Organisationen des Produktionssektors“ (d:v:lop) der Start in eine neue Ära der arbeitsbezogenen Kompetenzentwicklung durch den Aufbau neuer Lernkulturen statt. Ausgehend von einer konkreten Bedarfsanalyse bei den beteiligten Partnern wurden die ersten Komponenten einer modernen digitalen Lernkultur erhoben, um basierend auf unterschiedlichen Ziel-, Alters- und Berufsgruppen im Folgenden individuelle Lernumgebungskonzepte zu entwickeln, implementieren und evaluieren.

Durch die engagierte Mitarbeit der Projektpartner konnten erste individuelle Ausprägungen der unternehmenseigenen Lernkulturen identifiziert werden. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage der Erprobungspartner zeigte sich so beispielsweise, dass die aktuellen Handlungsfelder auf dem Weg zur Digitalisierung der Personalentwicklungsmodelle ähnliche Komponenten aufweisen. Um diese Komponenten näher zu untersuchen werden in den nächsten Monaten qualitativer sowie quantitativer Studien in den Unternehmen durchgeführt und die Zusammenhänge dieser näher analysiert um nachhaltig strategische Veränderungen in den Unternehmen zu bewirken.

 

Fortschritt durch Kontinuität

Um digitale Lernkulturen erfolgreich im Unternehmen zu implementieren ist die fortlaufende Weiterentwicklung bestehender Prozesse und Strukturen notwendig. Zentraler Bestandteil des Projektes ist dementsprechend die kontinuierliche Zusammenarbeit sowie der stetige Informationsaustausch mit den beteiligten Unternehmen. Die Dokumentation und Publikation der Ergebnisse in praxisorientierten Leitfäden sowie das im Laufe des Projektes entwickelte Selbstevaluationstool, gewährleisten mit Hilfe von Handlungsempfehlungen den branchenübergreifenden Transfer in weitere betriebliche Handlungsfelder.

Der Start in Richtung Kompetenzentwicklung 4.0 ist schon geglückt.